Blumberg (blu) Blumbergs Bürgermeister Matthias Baumann wird den offenen Brief von drei SPD-Stadträten und drei FDP-Stadträten nicht kommentieren und nicht darauf reagieren. Das erklärte er gestern in einem persönlichen Gespräch mit dem SÜDKURIER.
Blumberg (blu) Blumbergs Bürgermeister Matthias Baumann wird den offenen Brief von drei SPD-Stadträten und drei FDP-Stadträten nicht kommentieren und nicht darauf reagieren. Das erklärte er gestern in einem persönlichen Gespräch mit dem SÜDKURIER.
Die sechs Stadträte fordern den Bürgermeister zu "mehr Respekt und Fairness im Umgang miteinander" auf (wir berichteten gestern). Auslöser für den Brief war der Rauswurf von SPD-Sprecher Adriaan Seifert aus der Fraktionssprecherrunde am 10. Oktober.
Vier-Augen-Gespräch
Bürgermeister Baumann sagte, er habe nach dieser Sitzung ein Vier-Augen-Gespräch mit Herrn Seifert, dabei sei es nicht gelungen, die Sache zu klären. Den Vorwurf von FDP-Sprecher Hilmar Schmid, die Fraktionssprechersitzung am 10. Oktober sei gegen seinen Kollegen Seifert "als Tribunal benutzt" worden, kann der Bürgermeister nicht nachvollziehen. In dieser Sitzung sei es um die Bürgerversammlung vom 6. Oktober über das geplante Wasserkraftwerk in Achdorf gegangen. Und da habe jeder seine Empfindungen geäußert. Hilmar Schmid sei an der Versammlung nicht anwesend gewesen. Drei Leute hätten das so gesehen (der Bürgermeister und die Fraktionssprecher Stefan Scherer und Klaus-Dieter Müller von CDU und Freier Liste), einer anders (Adriaan Seifert).
Etwas verwundert zeigte sich der Bürgermeister, dass der Brief der Stadträte an ihn gar nicht die Original-Unterschriften enthielt sondern nur in Kopie.
Südkurier, 29.12.2006
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