31.05.2026 Afghanistan - ein vergessenes Land ?
26.05.2026 Krankenhaus Donaueschingen schließt!
12.05.2026 Prof. Dr. Maja Göpel mit dem Carlo-Schmid-Preis 2026 ausgezeichnet
10.05.2026 Neuausrichtung der Landes-SPD nach der Wahlschlappe
09.05.2026 35 Engagierte beteiligen sich am Bündnis für Demokratie und Vielfalt in Donaueschingen
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Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.
In Regionalkonferenzen stellen sich derzeit die Kandidierenden für den Landesvorsitz der SPD in Baden-Württemberg vor. Die Parteimitglieder sollen nach Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden Andreas Stoch in die Entscheidung über den neuen Vorsitz einbezogen werden.
Eine von vier solcher Konferenzen fand für den Bereich Südbaden im Mozartsaal der Donauhallen in Donaueschingen am Samstag, den 9. Mai 2026 statt. Es stellten sich vier Kandidatinnen und Kandidaten vor, von denen zwei als Doppelspitze kandidieren, nämlich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch. Von ihnen wie auch von Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz bekamen die anwesenden Parteimitglieder Ideen für eine Neuausrichtung der Landes-SPD präsentiert und erfuhren Beweggründe für die jeweilige Kandidatur für den Vorsitz. Die Moderatorin Juliane Langer sorgte für ausgeglichene Redezeiten der Kandidat/-innen, brachte im Kontakt mit den Anwesenden Lebendigkeit in den Beginn der Veranstaltung und sorgte am Ende dafür, dass das Erarbeitete zusammengefasst dem gesamten Plenum präsentiert werden konnte.
Bei den Kandidatenvorstellungen gab es einige inhaltliche Überschneidungen, was die Analyse des schlechten Abschneidens der SPD bei der letzten Landtagswahl betrifft. Alle waren sich einig, dass die Partei frischen Wind und eine Neuausrichtung braucht. Neben den Gemeinsamkeiten wurde auch ein jeweils eigenes Profil der drei Kandidaturen deutlich. Die Kandidierenden stellten sich Fragen aus der Zuhörerschaft der anwesenden ca. 80 Parteimitglieder und erhielten in diesem Teil der Veranstaltung überwiegend positive Resonanz.
In einem zweiten Teil wurde an Thementischen gemeinsam gelebte Partizipation erlebbar. Rückblicke und Ausblicke, thematische Ausrichtung und Fokussierung wie auch die Frage, wie sich bei der Landes-SPD personell mehr Vielfalt erreichen ließe, waren Fragestellungen in den Diskussionsgruppen. Dabei wurde zum Beispiel der Wunsch deutlich, dass Inhalte mehr Gewicht haben sollen als Personal-Fragen. Für die Teilnehmenden in der politischen Arbeit ihrer SPD wichtige Themen sind Wohnen, Kilma/Umwelt, Bildung, Polizei und Nahverkehr. Auch Feminismus wurde als wichtiger Aspekt für die zukünftige SPD-Arbeit im Land genannt. Alles Themen, die das Leben der Bevölkerung und der potenziellen Wählerinnen und Wähler in ihrem Alltag spürbar berühren. Einig war man sich auch darüber, dass eine wirksame Kommunikation in die Bevölkerung herein nicht mehr ohne eine professionelle und gezielte Nutzung der sozialen Medien auskommt.
Rund 35 engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich am am 5. Mai im Stockhausensaal der Donauhallen versammelt, um sich am Bündnis für Demokratie und Vielfalt in Donaueschingen zu beteiligen und auf den Weg zu bringen. Ziel des Treffens war es, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie demokratische Werte vor Ort gestärkt und gesellschaftliche Vielfalt aktiv gelebt werden kann. Die Veranstaltung war geprägt von einem offenen und lebendigen Austausch. In einem sogenannten World-Café-Format kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch, lernten sich kennen und erarbeiteten erste inhaltliche Ansätze für die zukünftige Zusammenarbeit. Dabei standen insbesondere Fragen im Mittelpunkt, wie man auf demokratiefeindliche Entwicklungen reagieren, Menschen zum Nachdenken anregen und mehr Bürgerinnen und Bürger für demokratisches Engagement gewinnen kann. Ein Impulsbeitrag zu Beginn verdeutlichte, wie wichtig persönliche Gespräche für eine funktionierende Demokratie sind. Anhand eines konkreten Beispiels wurde gezeigt, dass es oft nicht große politische Debatten braucht, sondern ehrliche, persönliche Perspektiven, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Demokratie lebt davon, den anderen nicht aus dem Blick zu verlieren und unterschiedliche Lebensrealitäten anzuerkennen. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, Vielfalt ist gelebter Alltag und zugleich eine zentrale Grundlage der demokratischen Gesellschaft. Gleichzeitig erfordert sie aktive Auseinandersetzung, Respekt und die Bereitschaft, auch mit unterschiedlichen Meinungen konstruktiv umzugehen. Das entstehende Bündnis will künftig klare Haltung gegen menschenfeindliche Positionen zeigen und zugleich Räume für Dialog schaffen. Ziel ist es, nicht nur bereits Überzeugte zu erreichen, sondern auch diejenigen, die noch unentschlossen sind und durch persönliche Ansprache zum Nachdenken bewegt werden können. Ein nächstes Treffen ist für den 5. Juni geplant. Dann soll konkret an einer gemeinsamen Aktion gearbeitet und deren Umsetzung vorbereitet werden. Interessierte aus dem Städtedreieck Hüfingen, ob Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen. Eine Kontaktaufnahme ist per E-Mail möglich unter: demokratievielfalt.ds@gmail.com . Am Ende des Abends stand nicht nur der Austausch, sondern auch ein gemeinsames Verständnis: Demokratie muss aktiv gestaltet und verteidigt werden durch Gespräch, Engagement und Zusammenhalt vor Ort.
05.06.2026, 16:30 Uhr - 20:00 Uhr Picknick & Games
Bring´ gerne dein Lieblingsspiel und Freund mit. Für Snacks und Getränke ist gesorgt!
05.06.2026, 19:30 Uhr Treffen des Bündnis für Demokratie und Vielfalt
Bei Teilnahme-Interesse bitte per Mail anmelden bei martinaluisewiemer@gmail.com.
13.06.2026, 19:00 Uhr - 23:00 Uhr Abendflohmarkt
19.06.2026 - 19.06.2026 Gremien im Vorfeld des Landesparteitag
24.06.2026, 19:30 Uhr Mitgliederversammlung