06.10.2026 SPD-Landesvorsitzende erinnern Landesregierung an Kita-Versprechen
10.09.2026 Nicht-AfD-Wähler
09.07.2026 Wir trauern um Lukas Duffner
«Auch, wenn uns in den zurückliegenden Wahlkampf-Monaten das Lachen oft im Halse steckenblieb», führte Martina Wiemer den Kabarettisten Tom Kaminsky vor rund 45 Gästen des Satire-Abends in den Räumlichkeiten des Guckloch-Kinos humorvoll ein, sei Kaminsky (der im «richtigen Leben» Thomas Busch heißt), in der (Thorsten) «Frei-Stadt» Donaueschingen doch herzlich willkommen.
Kaminsky schlug mit seinem aktuellen Programm «Alternativen für Dummheit» gleich voll ins Kontor, und beschränkte sich dankenswerter Weise nicht lediglich auf die AfD. Schliesslich werde die Donaustadt angesichts des Karrieresprungs von Wahlsieger Thorsten Frei, der in Berlin wohl Kanzleramtsminister werden dürfte, demnächst wohl zu einer Art Außenstelle desselben werden. Über das eigene Programm sagt Kaminsky, daß da «wohl noch ein paar Schwächen» drin seien.
23 Stimmberechtigte zählte die Konferenz zur Nominierung der Kandidaten für den Wahlkreis 55 Tuttlingen / Schwarzwald-Baar im Donaueschinger «Ochsen». Wenig überraschend: Christine Treublut wurde zur Spitzenkadidatin bestimmt, Mario Caraggiu rangiert als Zweitbewerber.
Christine Treublut hatte 2021 zu angesichts der damaligen Corona-Epidemie deutlich schwierigeren Zeiten schon einmal für die Sozialdemokratie im baden-württembergischen Landtag kandidiert und damals nur wenige Prozent geholt. Das soll jetzt anders werden.
Die 57jährige Lehrerin, gebürtig aus Meppen, und heute Kreisvorsitzende in Tuttlingen, vermißt bislang eine deutliche Handschrift der SPD im Stuttgarter Landtag. Sie will sich für die Bildungspolitik einsetzen, zumal – wie es ein Teilnehmer der Nominierungs-Versammlung formuliert – bislang auch im «Schwabenländle» immer noch die Herkunft weitgehend darüber entscheidet, ob Sohn oder Tochter beispielsweise studieren können oder in der Lage sind, Karriere zu machen.
Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch wertet die Vorstellung des Koalitionsvertrags als wichtiges Signal.
„In der aktuellen weltpolitischen Situation ist die Einigung von CDU/CSU und SPD in relativ kurzer Zeit ein sehr wichtiges Signal. Jetzt geht es darum, die Kraft, die in dieser Einigung liegt, auf die Straße zu bringen. Die Menschen müssen sehen, dass die Regierung ihre Probleme anerkennt – und Instrumente in der Hand hat, sie anzugehen“, so Stoch.
Die SPD wählte Nicola Schurr am vergangenen Wochenende zu ihrem Kandidaten im Wahlkreis 54 Villingen-Schwenningen für die Landtagswahl 2026. Der 40-jährige Erzieher ist Fraktionsvorsitzender im Stadt- und Kreisrat für die SPD-Fraktionen und bringt als langjähriger Kommunalpolitiker umfassende politische Erfahrung sowie großes gesellschaftliches Engagement mit. Seine klare Haltung für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung zeichnen ihn aus.
„Ich möchte für unsere Region eine starke sozialdemokratische Stimme im Landtag sein“, so Nicola Schurr bei seiner Nominierung. „Dabei geht es mir nicht um Schlagzeilen, sondern um greifbare Lösungen für die Menschen vor Ort – für unsere Familien, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt.“ Sein politisches Motto: Gemeinsam stark.
Bereits seit über zehn Jahren prägt Schurr die kommunalpolitische Arbeit in Villingen-Schwenningen und dem Schwarzwald-Baar-Kreis. Sein beruflicher Hintergrund in der Sozialen Arbeit sowie sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement – etwa für Projekte wie „VSistBUNT“ – machen ihn zu einem bodenständigen, lösungsorientierten Kandidaten mit engem Draht zu den Menschen. Dieses Bild bestätigten auch die zahlreichen Gastrednerinnen und -redner, darunter Tom Bleile (IG Metall), Beate Schmidt-Kemppe (AWO), Axel Killmann (VSistBUNT) und Irina Solowiejko (Ukrainer im Schwarzwald): „Nicola Schurr ist ein Kümmerer.“
Inhaltlich legt Nicola Schurr seinen Schwerpunkt auf drei zentrale Themen:
Schurr will im Wahlkampf den Dialog in den Mittelpunkt stellen. Mit Formaten wie „Schurr schaut rein“ und „Auf eine heiße Rote mit Nico“ wird er Unternehmen, Vereine und Bürgerinnen und Bürger im gesamten Wahlkreis besuchen und aktiv das Gespräch suchen.
Unterstützt wird er dabei von Katharina Beck, die als Zweitkandidatin ebenfalls nominiert wurde.
Die SPD im Wahlkreis 54 stellt mit Nicola Schurr einen engagierten, kompetenten und gut vernetzten Kandidaten auf, der die Region kennt, die Menschen versteht und die Zukunft gestalten will – sozial, gerecht und nachhaltig.
Im Bund wurde das größte Investitionspaket auf den Weg gebracht, das die Bundesrepublik je gesehen hat. Wie wir das Geld sinnvoll einsetzen könnten? Um das zu diskutieren, hat unser Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch die Landesregierung und die Vorsitzenden aller demokratischen Landtagsfraktionen zum Gespräch eingeladen. Denn: Die anstehenden Herausforderungen sind so groß, dass wir sie nur gemeinsam lösen können. Was wir zum Gespräch mitbringen? Folgende Ideen:
09.10.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Landesvorstandsklausur
10.10.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr Landesvorstandsklausur
29.11.2026 - 29.11.2026 Präsidium