Adriaan Seifert sieht Gefahr an Einmündung der Theodor-Schmidt- in die Hauptstraße
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Adriaan Seifert sieht Gefahr an Einmündung der Theodor-Schmidt- in die Hauptstraße
Blumberg (asti) Wie gefährlich ist der Fußgängerüberweg vor dem Schreibwarengeschäft von Berbel Raitzsch tatsächlich? SPD-Stadtrat Adriaan Seifert sieht jedenfalls Handlungsbedarf und regte in
der jüngsten Sitzung des Gemeinderates an, sich möglicherweise sogar Gedanken über eine Verlegung zu machen. Seifert gab nach eigenem Bekunden die Bedenken eines in Blumberg vertretenen Busunternehemers weiter. Aus Fahrtrichtung Achdorf kommend, sei der Einmündungsbereich
Theodor-Schmidt-Straße und der gegenüberliegende Fußweg ordentlich einsehbar. Probleme entstünden nur, wenn Kunden aus dem Schreibwarengeschäft kämen und sogleich auf den Zebrastreifen gingen. In der entgegengesetzten Fahrtrichtung sei keine Einsehbarkeit der
Theodor-Schmidt-Straße gegeben. Vor allem Schüler würden von dort ums Eck und unvermittelt auf den Fußgängerüberweg treten. Dadurch sei schon manch brenzlige Situation entstanden, für die Nutzer des Übergangs wie auch für Fahrgäste, die vor allem im Schülerverkehr nicht alle sitzen und bei einer Notbremsung gefährdet seien. Der Fuhrunternehmen befürchtet, das dort etwas passieren könnte.Eine Verlegung des Fußgängerüberwegs hielt Sitzungsvorsitzender Stefan Scherer für problematisch, weil sich die Schüler nicht daran halten würden. Stadtrat Matthias Fischer regte an, an der Einmündung der Theodor-Schmidt- in die Hauptstraße auf der Seite am Schreibwarengeschäft ein Geländer anzubringen, auch wenn dadurch die Schneeräumung problematischer werde. Das Geländer verhindere ein unkontrolliertes Überqueren der Straße, sagte Fischer und fand damit nicht nur Unterstützung durch seinen Fraktionskollegen Hans-Martin Vetter, sondern auch bei Polizei-Postenführer Norbert Kuttruff. Eine solche Maßnahmen könnte zur Sicherheit beitragen, sagte er und regte im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten an, die Situation bei der nächsten Verkehrsschau anzusprechen. Die, so Ordnungsamtsleiter Roland Pfeiffer auf Anfrage unserer Zeitung, kommt in den nächsten Wochen allerdings noch nicht zusammen, sondern erst bei Vorliegen eines ganzen Pakets von Anliegen. Orts-Polizei-Chef Norbert Kuttruff verweist derweil auch auf die Pflichten der Verkehrsteilnehmer. Fußgänger hätten auf den Überwegen Vorrecht. Busfahrer müssten ihre Fahrweise an diesen Stellen den Gegebenheiten anpassen und halt langsam fahren. Aber auch die Fußgänger müssten vor Betreten des Überweges ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen.
Manche würden ohne zu schauen einfach loslaufen. In einer vergleichbaren Situation war vor rund zwei Jahren ein Fußgänger auf dem Überweg nahe der Theodor-Schmidt-Straße angefahren und tödlich verletzt worden.
Schwarzwälder Bote, 25.9.2008
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