Blumberg (asti) Die Diskussionen um die Wiederbelebung der Vereinsjugendförderung nach einem Antrag der SPD-Fraktion (wir berichteten) ist vorläufig beendet. Der Finanz- und Verwaltungsausschuss hat in seiner nichtöffentlichen Sitzung am Donnerstagabend beschlossen, dass die Richtlinien zur Förderung der örtlichen Vereine vom 1. Mai 2003 weiter Bestand haben. Das teilte das Hauptamt gestern mit.
Diese Richtlinien weisen jährliche Mittel für die Individual- und Projektförderung von jeweils 8950 Euro aus, sind aber aufgrund der knappen Finanzsituation der Stadt unbefristet auf Eis gelegt.
Zudem sollen Spenden von Firmen, Institutionen, Verbänden oder Privatpersonen für die Jugendarbeit künftig entsprechend den Förderrichtlinien der Stadt der Jugendarbeit zugute kommen. Die Beschlussempfehlung wird dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 27. November zur Beschlussfassung vorgelegt. Im Vorfeld hatte CDU-Fraktionschef Stefan Scherer der SPD Populismus vorgeworfen. FDP-Stadtrat Michael Walter hielt Scherer daraufhin das Verwechseln von Mehrheit mit Macht vor. Klaus-Dieter Müller und die Freie Liste sehen ebenso wie eine Mehrheit der CDU den gerechteren Weg der Förderung in der Befreuung des Jugendbereichs von Gebäudenutzungsgebühren.
Schwarzwälder Bote, 17.11.2007