Windmessturm beeindruckt Genossen

Veröffentlicht am 03.08.2013 in Pressemitteilungen

SPD lud zur Besichtigung der Anlage in Linach ein

Christa Hajek
Furtwangen-Linach 30.Juli 2013
Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der Windmessanlage auf dem Linacher Höhenrücken und von den Konzepten, die die Verantwortlichen anschließend im Linacher Gemeindehaus erläuterten. Eingeladen hatte der SPD-Ortsverein Oberes Bregtal, die stellvertretende Vorsitzende Sabine Heizmann knüpfte die Kontakte und hieß rund 20 Gäste willkommen. Eine kurze Wanderung führte zur knapp 100 Meter hohen Messanlage, mit der auf mehreren Ebenen Windstärke, Windrichtung und Temperaturen gemessen werden. Außerdem wird ermittelt, wie viele Fledermäuse sich im Bereich der Anlage sehen lassen.

Bild: Mit Stahlseilen im Boden verankert ist der Windmessturm auf der Linacher Höhe. Benjamin Kienzler (links) erläutert die Konstruktion und hat viele Fragen zu beantworten beim Besuch der SPD Oberes Bregtal. Foto: Hajek

Benjamin Kienzler erläuterte die Konstruktion, der einzige derartige Turm, der aus Holz gebaut ist. Die Besucher wollten viele Details wissen. Zehn Minuten dauert es, bis man die Leiter im Innern des Turmes bis zur Spitze hochgeklettert ist, berichtete Kienzler. Solche Kletterpartien, mit Gurten gesichert, sind freilich nur nötig für Wartungsarbeiten. Die Daten werden automatisch per Internet übermittelt.
Im Gemeindehaus stellte Ulrich Bremauer die Pläne der Siventis-Windprojekte GmbH vor. Sie hat zwölf Windkraftanlagen in der Planung, sechs in Linach, vier auf dem Rappeneck und zwei auf dem Meisterberg. Ob alle verwirklicht werden, das hängt von den Ergebnissen der Messungen, den Wirtschaftlichkeitsberechnungen und den Genehmigungsverfahren ab.
Der SPD-Bundestagskandidat Jens Löw lobte: „Hut ab vor so viel Engagement, Leistung und Risikobereitschaft“. Als vorbildlich wurde in der Diskussionsrunde hervorgehoben, dass die Bürger beteiligt werden und dass die Initiatoren mit den Anliegern Verträge „in fairem Miteinander“ ausgehandelt haben. Viele Bürger seien interessiert, in das Unternehmen zu investieren, berichtete Bremauer. „Wir nehmen das Geld erst, wenn klar ist, dass gebaut werden kann“. Bisher finanzieren die Gesellschafter die nicht unbeträchtlichen Kosten vor, allein die Windmessanlage kostete rund 100000 Euro.
 

 
 

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