SPD Schwarzwald-Baar

Wir im Quellenland

Herbe Verluste zur Landtagswahl

Bei 67,2 Prozent lag die Wahlbeteiligung zur Landtagswahl am gestrigen Sonntag, 8. März in Donaueschingen. Die SPD landete mit Kandidatin Christine Treublut bei 5,1 Prozent der Erststimmen, bei den Zweitstimmen sogar nur bei 4,4 Prozent.

Trotzdem waren die Sozialdemokraten nicht diejenigen, die am meisten Stimmenanteile im Vergleich zu 2021 einbüßten, sondern in dieser Größenordnung überraschenderweise die FDP mit ihrem in der Region wohlangesehenen Niko Reith und einem Minus von 12,9 Prozent. Die Liberalen landeten zwar bei 16,5 Prozent der Erststimmen und 7 Prozent der Zweistimmen. Aber nach der CDU mit Guido Wolf und seinen 28,8 Prozent sowie den Grünen mit ihrem Kandidaten Jens Metzger (20,5 Prozent der Donaueschinger Erstwählerstimmen, 25,8 Prozent der Zweitstimmen) nicht mal auf dem dritten Platz, müssen sich die Freidemokraten sogar noch mit dem 4. Platz begnügen.

 

Denn am Zusammenfluß der Donau holte sich die AfD 23,6 Prozent der Erststimmen, und positionierte sich mit einem wie Kay Rittweg, der sich bei einer Podiumsdiskusion in der Bürgerhalle in Aasen nur wenige Tage zuvor noch sang- und klanglos blamiert hatte, noch deutlich vor Niko Reith.

Die SPD muß mit 2,7 Prozent an weiterem Bedeutungsverlust gegenüber 2021 leben.

Hier die Ergebnisse und offiziellen Wahlanteile in Donaueschingen (Stand 22.30 Uhr am Wahlabend)

 

 

Endspurt zur Landtagswahl am 8. März

Viele Besucher des Marktgeschehens auf dem alten Festhallenplatz an der Brigach hatten ihre Stimmen zur am Sonntag bevorstehenden Landtagswahl bereits per Briefwahl abgegeben Trotzdem gab es noch interessante Gespräche am Stand, den unsere Sozialdemokraten und Ortsvereins-Mitglieder am Donaueschinger Wochenmarkt mit viel Engagement und personell hochmotiviertem Einsatz nochmal gut bestückt hatten.

Nach zahlreichen Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen im Vorfeld scheinen die Meinungen und Ansichten weitgehend ausgetauscht. Die Zahl der Querschläger, die demokratie- oder verfassungsfeindliche Tendenzen vertreten, scheint sich in Grenzen zu halten.  Wieviele Stimmen SPD-Kandidatin Christine Treublut und Zweitkandidat Mario Caraggiu am Sonntag, 8.März,  im Wahlkreis Donaueschingen-Tuttlingen erringen, wird mit Aufmerksamkeit verfolgt. Wir drücken die Daumen.

 

OV Bräunlingen wählt neuen Vorstand

SPD-Ortsverein Bräunlingen hat einen neuen Vorstand.

    

Clemens Fahl, Ludwig Person, Angelika Person (von links)                                                     Bild: Dagobert Maier

Am 03.03.2026 wählte der SPD-Ortsverein Bräunlingen im Rahmen der Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Ludwig Person, stellv. Vorsitzende: Clemens Fahl, Kassiererin: Angelika Person. Das Amt des Schriftführers bleibt vakant.

 

Tour-Abschluss in Mannheim

Unser Spitzenkandidat Andreas Stoch war in den vergangenen Wochen in allen 70 Wahlkreisen unterwegs. Er hat mit den Kandidierenden an hunderten Türen geklingelt, die „Hidden Champions“ unseres Mittelstands besucht und in 29 Townhalls seine Vision eines gerechteren Baden-Württembergs geteilt. In Mannheim findet die „Tour für Dich“ nun ihren Abschluss.

 

Der Blaue Elefant im Raum

Bei einer Podiumsdiskussion des Südkurier in der Bürgerhalle von Aasen stellten sich die  Kandidaten des Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen Guido Wolf (CDU), Niko Reith (FDP), Jens Metzger (Grüne), Christine Treublut (SPD) und Kay Rittweg (AfD) den Fragen der Redakteure Denise Kley und Stephan Freißmann. Immer mit im Raum: Die erstaunlichen Stimmenanteile, die von der AfD in jüngerer Zeit eingefahren werden. Auch wenn einer wie Rittweg, der von SPD-Kandidatin Christine Treublut in Sachen Bildungspolitik zur Rede gestellt wird, keinen blassen Schimmer von derselben hat. 

Die Argumente zur Wahl des Landtags sind inzwischen weitgehend ausgetauscht. Niko Reith greift im Sinne der Liberalen die Entbürokratisierung auf (statt ständig neue Regeln und «eine Kommission nach der anderen» ins Leben zu rufen), Guido Wolf die inzwischen mit einigen Fragezeichen versehene Aufbruchstimmung der Christdemokraten, die günstigeren Bedingungen für Unternehmen den Vorrang geben, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen geht. 

Jens Metzger würde die Verkehrspolitik lieber verstärkt auf Seiten der Elektro-Mobilität und des Öffentlichen Nahverkehrs, wie auch bei der Gäubahn sehen. SPD-Kandidatin Christine Treublut, seit 2005 Lehrerin an der Fritz-Erler-Schule in Tuttlingen, setzt sich nicht nur für ihr Metier in der Schulpolitik, sondern auch für den Wohnbau und eine landeseigene Bauesellschaft ein, «damit sich auch junge Leute wieder die Miete für ein Dach über dem Kopf leisten können». Wenn mehr gebaut werde, würden auch die Mieten wieder sinken. 

 

Derya Türk-Nachbaur

              

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