Blumberg (bks) Mit 15 Kandidaten geht die SPD ins Rennen um die Sitze im Gemeinderat, sechs davon sind Frauen. "Hier ist die SPD federführend in Blumberg", freute sich Uschi Pfeiffer.
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Blumberg (bks) Mit 15 Kandidaten geht die SPD ins Rennen um die Sitze im Gemeinderat, sechs davon sind Frauen. "Hier ist die SPD federführend in Blumberg", freute sich Uschi Pfeiffer.
Sie sprach bei der Nominierung gestern im Zollhauser "Kranz" von einer "anspruchsvollen Liste". Diese führt Albrecht Guckeisen an. Uschi Pfeiffer kündigte an, dass sich die Bewerber in allen Ortsteilen vorstellen werden. Eigene Kandidaten gibt es mit Kerstin Schwemler und Angelika Münzer nur für Achdorf und Riedöschingen. Auf die Reihenfolge (wie im Artikel erwähnt) hatten sich die Kandidaten im Vorfeld geeinigt. Die Versammlung leitete Bernd Budweg.
Er habe noch Visionen untermauerte Albrecht Guckeisen (65), seit 1978 Gemeinderat, seine Kandidatur. So wünsche er sich, dass die Lauffenmühle abgerissen und das Areal sinnvoll genutzt werden könne und, dass die Umfahrung Zollhaus anders als mit "Ständerlösung" realisiert werden könne. Zum dritten Mal kandidiert Uschi Pfeiffer, die sich für Jugend, Familie und Schulsozialarbeit einsetzen und das Hortgruppenangebot ausbauen möchte. Auch Hermann Zorbach will nach über 20 Jahren weiter an die Arbeit anknüpfen. Als Minderheit im Rat sei Überzeugungsarbeit gefragt, um Ideen durchzusetzen. Demokratisches Engagement in schwierigen Zeiten möchte Adriaan Seifert mit seiner zweiten Kandidatur beweisen. Arbeitsplätze im Tourismus und Gesundheitspolitik liegen Dr. Jutta Holzke am Herzen, die zum dritten Mal kandidiert. Mit seinen 18 Jahren will sich Marcel Bouillon für die Jugend stark machen. Michael Böhm kandidiert nach 1999 erneut und will den Wählern die Möglichkeit geben, die Mehrheitsverhältnisse zu verändern. Ludmila Jost möchte der Politikverdrossenheit bei jungen Leuten gegensteuern. Hubert Schwarz wirft seinen Hut zum dritten Mal in den Ring, weil ihn die Arbeit reize. Oskar Sauter sieht den ersten Schritt gegen allgemeines Gejammer im eigenen Engagement, ebenso Leni Kostka, die zum zweiten Mal antritt. Die Kandidaten Michael Kaufmann und Karlheinz Maier waren nicht anwesend.
Zum zweiten Mal stellt sich Kerstin Schwemler aus Aselfingen zur Wahl. Sie will sich für die Teilgemeinden und den Tourismus im Tal einsetzen. Für Riedöschingen tritt Angelika Münzer an, die sich ehrenamtlich in der Hausaufgabenbetreuung an der Scheffel-Schule engagiert.
Schwarzwälder Bote, 19.4.2004
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