CDU "markiert" Riedöschinger Ortsvorsteher
Blumberg (blu) Bei der Wahl der Ortsvorsteher durch den Blumberger Gemeinderat gab es gestern einen Eklat.
CDU "markiert" Riedöschinger Ortsvorsteher
Blumberg (blu) Bei der Wahl der Ortsvorsteher durch den Blumberger Gemeinderat gab es gestern einen Eklat.
Der vom Riedöschinger Ortschaftsrat mehrheitlich vorgeschlagene Markus Keller erhielt erst im 2. Wahlgang die nötige Mehrheit. Im ersten Wahlgang hatten von 28 anwesenden Räten 12 mit Ja gestimmt sowie jeweils acht mit Nein und mit Enthaltung. Keller, Mitglied der Freien Liste, hatte sich im Ortschaftsrat mit 5:3 Stimmen gegen Amtsinhaberin Ingrid Scheyer (CDU) durchgesetzt. Der CDU-Mehrheitstfraktion schmeckte dies offensichtlich nicht. Zwar hatte Bürgermeister Matthias Baumann, der die Lage richtig einschätzte, zunächst gefragt, ob der Gemeinderat weitere Namen als Ortsvorsteher nennen möchte, was möglich ist. Doch niemand meldete sich. Die CDU wollte allerdings eine geheime Abstimmung. Im 2. Wahlgang erhielt Keller dann von 29 Räten 18 Ja- und acht Nein-Stimmen. Als Ortsvorsteher gewählt und als Ehrenbeamte auf Zeit ernannt wurden außerdem Rolf Bäurer (27 Ja/1 Nein) für Achdorf; Rudolf Fluck (28 Ja) für Epfenhofen; Ewald Gut (25 Ja, 3 Nein) für Fützen; Horst Fürderer (27Ja/1Nein) für Hondingen, Norbert Baumann (28 Ja) für Kommingen, Gerhard Fischer (26 Ja, 2 Nein) für Nordhalden und Lothar Degen (28 Ja) für Riedböhringen.
Die stellvertretenden Ortsvorsteher wurden übrigens im Block per Akklamation gewählt.
Südkurier, 29.9.2004
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