Hüfingen (fjf) Das einmütige Votum aus Hüfingen, Bräunlingen und Blumberg spiegelt zugleich auch Respekt und Anerkennung für die geleistete Arbeit des engagierten Hüfinger Verwaltungschefs wider. Ein Gegensatz damit auch zur allgemeinen Bundespolitik, bei der die SPD-Spitze auf ihren Parteitagen nicht immer auf die Unterstützung von der Basis zählen kann.
Dass dies nicht immer so war und Rangeleien noch auf der Tagesordnung standen, schien gestern der Vergangenheit anzugehören. Auch aus Blumberg, dem mit über 7500 Wählerstimmen stärksten Lager der SPD im Städtedreieck, wurde an diesem Abend der versöhnliche Schulterschluss und Wille zur Gemeinsamkeit signalisiert.
Anton Knapp, der seine künftige Arbeit als "Einsatz für eine ganze Region fern lokaler Kirchtumspolitik" und nicht im Konkurrenzkampf der Kommunen sieht, meißelte vor allem das Kreiskrankenhaus, den ÖPNV, die Schulsozialarbeit oder touristisch zugkräftige Themen wie die Sauschwänzlebahn als Schwerpunktbereiche heraus. Rund 15 Jahre Kreisrat-Erfahrung wird der Hüfinger nun am 13. Juni bei den Wahlen in die Waagschale werfen.
Ebenso einstimmig erfolgte auch die Wahl der weiteren Kandidaten gemäß der eingereichten Vorschläge. Listenplatz zwei fiel erwartungsgemäß an die Blumbergerin Uschi Pfeiffer (52), gefolgt von Karl-Heinz Schaaf (57) aus Bräunlingen, Ilse Heinrich (54, Bräunlingen), Kerstin Skodell (42, Hüfingen), Adrian Seifert (55, Blumberg), Reinhard Isak (51, Hüfingen), Patrik Andre (19, Bräunlingen) und Hermann Zorbach (60, Blumberg).
Schwarzwälder Bote, 27.2.2004