Von Felicitas Schück
Beate Schmidt-Kempe ist beliebt bei der Bevölkerung. Das zeigte der volle Saal beim SPD-Neujahrsempfang. In der eigenen Partei wird ihr Engagement für Benachteiligte als Rechtsanwältin und Politikerin aber offenbar nicht nur geschätzt. Sonst hätte die Genossen ihr freiwillig einen Platz in einem der Kreisausschüsse eingeräumt. Diese Kreisräte fehlten jetzt auch und fordern, so ließ ein Insider verlauten, personelle Konsequenzen. So einfach sollte man es sich freilich nicht machen. In Zeiten, in denen Menschen ihre Arbeit verlieren, scheinen klare Worte wichtiger als parteiübergreifender Konsens. Kompromissfähigkeit aller Beteiligten ist dennoch gefragt, wenn es darum geht, eine Spaltung der SPD zu verhindern. Dass die Kluft besteht, zeigte sich zum Beispiel in der Abwesenheit von Edgar Schurr und Friederich Scheerer. Letzterer wurde übrigens beim CDU-Neujahrsempfang in St. Georgen gesichtet.
(Schwarzwälder Bote, 11.01.10)
Presseecho
Veröffentlicht am 11.01.2010



