Hausfrau als Vorbild

Presseecho

SPD-Neujahrsempfang füllt den Saal im Villingen Franziskaner-CaféSchwarzwald-Baar-Kreis: Zwar sagte der Festredner kurzfristig ab, dennoch wurde der Neujahrsempfang der Kreis-SPD ein harmonisches und stimmungsvolles Ereignis, zu dem auch der Vorsitzende der Kreis-FPD und Politiker der Grünen erschienen.

„Humor ist, wenn man trotzdem lach“, erklärte die SPD-Kreisvorsitzende Beate Schmidt-Kempe angesichts des Heizungsrohrbruchs, der den frierenden Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer zu einer Absagte veranlasste.

Des Vortrag über Klimawandel soll allerdings am 21. März nachgeholt werden.

Mehr als 100 Personen, darunter auch die ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Christa Lörcher, Galerieleiter Wendelin Renn und Arbeitsagenturchefin Erika Faust, erschienen zum Neujahrsempfang der SPD im Café Franziskaner.

Kurzfristig sprang Oberbürgermeister Rupert Kubon für den verhinderten Festredner ein, übrigens der einzige anwesende SPD-Kreisrat außer Gerhard Gebauer. Die Kreisvorsitzende dankte in ihrem Vortrag den Unternehmern, die in der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Kurzarbeit „Schlimmeres verhindert hätten“ und erhielt dafür Applaus von den Gästen. Schmidt-Kempe erklärte, dass es eine wachsende Anzahl von Menschen gebe, die auf Unterstützung angewiesen seien und reklamierte „dringend notwendige Ausgaben im Sozialstaat“. Die Initiative ProKids VS hob sie lobend hervor, denn diese haben dafür gesorgt, dass mehr Kinder ein warmes Mittagessen bekämen. „Armut macht uns Angst“, so Schmidt-Kempe.

„Ich gehe außerordentlich optimistisch ins Jahr 2010“ macht Oberbürgermeister Rupert Kubon in seiner Ansprache deutlich. Es komme darauf an, Zukunft gemeinsam zu gestalten.

„Von mir erhalten Sie kein geschliffenes Wort zur Klimapolitik, egal um welches Klima es sich handele“, erklärte Rupert Kubon unter Gelächter der Zuhörer. Zu einer Lösung müsse man , egal, ob es sich um Klima- oder Lokalpolitik handele, gemeinsam kommen und „zusammen mit anderen auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner“ vorwärts schreiten.

Angesichts einer Pro-Kopf-Verschuldung von 581 EUR in Villingen-Schwenningen empfiehlt der Oberbürgermeister: „Man solle sich so verhalten, wie die klassische Hausfrau“. Von der schwäbischen Hausfrau wolle er gar nicht reden. Jedenfalls solle man nur so viel ausgeben, wie man auch einnehme, so Kubon. (Schwarzwälder Bote 11.01.2010)

 
 

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